Start arrow Start arrow Wer Astrologie nutzt
Gottkaiser Domitian zittert

Gottkaiser Domitian (81 - 96)
(Lebenszeit: 51 - 96)

Domitian benutzte die Astrologie um mögliche Konkurrenten auszuschalten.

Der Geschichtsschreiber Sueton berichtet uns:

".. er führte über die Geburtstage und -stunden der vornehmsten Männer genauestens Buch, was den vorzeitigen Tod nicht weniger von ihnen zur Folge hatte, die nie im Traum daran gedacht hatten, einmal an die Macht zu kommen."

In seiner Jugend hatten ihm die Astrologen einen frühen und gewaltsamen Tod vorhergesagt. Einer der Astrologen war der Magier, Astrologe und Haruspex Larginus Proculeus. Das genannte Datum war der 18. 9. 96 n. Chr.

Einen Tag vor dem bezeichneten Termin ließ Domitian einen anderen Astrologen
- Askletarius - zu sich führen und fragte ihn nach seiner Meinung.

Askletarius bestätigte das Datum. Und er fügte hinzu: " Noch ehe die elfte Stunde anbricht."

Um die Prognosen zu widerlegen fragte Domitian den Astrologen, ob er für sich selber etwas für die nächsten Stunden prophezeien könne.

"Ja", war die Antwort, "ich werde von wilden Hunden in Stücke gerissen werden."


Um die Prognose zu entkräften ließ ihn Domitian sofort enthaupten und befahl den Leichnam zu verbrennen.
Ein Gewitter brach los und löschte den schon brennenden Scheiterhaufen. Die kaiserliche Wache suchte Schutz vor dem Regen.
Eine Meute wilder Hunde stürzte sich über den angebrannten Körper des Astrologen.

Ein Grauen bemächtigte sich Domitians. Er begann zu zittern.

In der Nacht vor seinem letzten Lebenstage sprang er schreckerfüllt von seinem Lager auf und weckte das halbe Gesinde:
"Morgen wird sich der Mond im Wassermann mit Blut beflecken und eine Tat geschehen, von der die Menschen auf dem ganzen Erdkreis reden."

Am nächsten Morgen, es war noch Nacht, wurde dem Kaiser ein weiterer Astrologe vorgeführt, Larginus Proculeus.

Dieser bestätigte gleichfalls die elfte Stunde des angebrochenen Tages als Todeszeitpunkt.

Domitian fragte den Astrologen nach seiner Meinung für sein eigenes, das des Astrologen, Leben.

Dessen Antwort:
"Mein Schicksal ist es nicht, durch Dich zu sterben. Du wirst mich nicht töten."

Sofort befahl Domitian die Hinrichtung des Astrologen für den nächsten Tag, um vor ihm triumphieren zu können.

An Leib und Gliedern zitternd ließ sich Gottkaiser Domitian in ganz kurzen Abständen die Zeit ansagen.

Schließlich wurde ihm, um ihn in Sicherheit zu wiegen, mitgeteilt es sei die elfte Stunde vorüber. Erleichtert beschloss Domitian ein Bad zu nehmen. Dort wurde er mit sieben Stößen niedergemacht. Seine eigene Gattin, Domitia Longina, leitete die Verschwörer.

 

 
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