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Ptolomaeus (geb. ca. 100 gest. 175 n. Chr.)

Ptolomaeus war Wissenschaftler am Museion, der berühmten Bibliothek von Alexandria.

Sein "Almagest" war das Standardwerk über Astronomie.

Über Astrologie schrieb er in der Tetrabiblos (vier kurze Bände.)

Ptolomaeus war selber kein praktizierender Astrologe.

Die islamische Astrologie, die diese Wissenschaft rettete, als es in Europa dunkel war (rund 600 bis 1200 n. Chr.), beruhte zum gerineren Teil auf Ptolomaeus, sondern nahm sich Dorotheos von Sidon als Vorbild. Dorotheos war, im Gegensatz zu Ptolomaeus praktizierender Astrologe.

Ptolomaeus beschreibt in seiner Tetrabiblos diverse wichtige und damals in der Praxis angewendete Techniken nicht. Beispielsweise läßt er fort:

  • andere Punkte, als den Glückspunkt - es war üblich schon damals - siehe Dorotheos - andere sensitive Punkte auch zu nutzen
  • Planeten in Zeichen
  • Planeten in Häusern.

Er läßt noch mehr weg. Die Aufzählung ist nicht vollständig.

Andererseits:
Manche aus der Psychofraktion äußern heute "Wie kann es sein, daß Adolf Hitler die liebliche Venus als Herrscher des Aszendenten hat, da stimmt doch die Geburtszeit nicht...".
Dieser Fraktion kann geholfen werden:" Lest mal in Buch Drei der Tetrabiblos Kapitel 13. Da hat Ptolomaeus rund 2000 Jahre vor Adolf Hitler dessen Seelenqualität beschrieben."




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